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Kamera-Scanning und Barcode-Erkennung in AskBiz POS

Erfahren Sie, wie AskBiz POS die Kamera Ihres Smartphones nutzt, um Barcodes sofort zu scannen — ohne dedizierte Scanner-Hardware.

Key Takeaways

  • AskBiz POS nutzt maschinelles Lernen direkt auf dem Gerät, um Barcodes über die Kamera Ihres Smartphones oder Tablets zu erkennen.
  • Es unterstützt alle gängigen Barcode-Formate im Einzelhandel, darunter EAN-13, UPC-A, Code 128 und QR-Codes.
  • Kamera-Scanning macht für die meisten Kleinhändler die Anschaffung dedizierter Barcode-Scanner-Hardware überflüssig.

So funktioniert Kamera-Scanning

Wenn Sie in AskBiz POS auf die Scan-Schaltfläche tippen, aktiviert sich die Kamera Ihres Geräts, und auf dem Bildschirm erscheint ein Sucherfeld. Richten Sie die Kamera auf einen Barcode — halten Sie sie in etwa 15 bis 30 Zentimeter Entfernung — und das System erkennt ihn in unter einer Sekunde. Es gibt keinen Auslöser zum Drücken; die Erkennung läuft kontinuierlich und automatisch. Dahinter steckt maschinelles Lernen direkt auf dem Gerät. Statt ein Bild zur Verarbeitung an einen Server zu senden (was Verzögerungen verursachen und eine Netzwerkverbindung erfordern würde), verarbeitet AskBiz den Barcode vollständig auf Ihrem Smartphone oder Tablet. Das bedeutet, dass das Scannen selbst bei schwacher Internetverbindung funktioniert — besonders nützlich für Marktstände, Pop-up-Shops und Standorte mit unzuverlässigem WLAN. Sobald ein Barcode erkannt ist, gleicht AskBiz ihn mit Ihrem Produktkatalog ab und legt den entsprechenden Artikel in den Warenkorb.

Unterstützte Barcode-Formate

AskBiz POS unterstützt jedes im britischen Einzelhandel gängige Barcode-Format. EAN-13 ist der Standard für die meisten in Europa verkauften Konsumgüter — es ist die dreizehnstellige Nummer, die auf praktisch jedem Supermarktartikel unter den Balken zu sehen ist. UPC-A ist das nordamerikanische Äquivalent und häufig auf importierten Waren zu finden. Code 128 wird für Artikel mit variablem Gewicht, Versandetiketten und interne Lagercodes verwendet. QR-Codes werden zunehmend von unabhängigen Händlern für eigene Produkte genutzt, die keinen Herstellerbarcode haben. Wenn Sie eigene Produkte herstellen (Backwaren, handgefertigte Artikel, individuelle Sets), können Sie in AskBiz QR-Codes erstellen und ausdrucken und sie auf Ihre Verpackung kleben. Der Scanner erkennt sie genauso schnell wie einen Standardbarcode.

Tipps für zuverlässiges Scannen

Kamera-Scanning ist auf modernen Smartphones bemerkenswert zuverlässig, aber ein paar einfache Praktiken machen es noch besser. Erstens: Sorgen Sie für ausreichend Licht — die Kamera muss den Barcode klar erkennen können, in sehr dunklen Umgebungen kann daher eine zusätzliche Lichtquelle nötig sein. Zweitens: Halten Sie das Gerät ruhig und in einem leichten Winkel statt genau parallel zum Barcode; das reduziert Spiegelungen, besonders bei glänzender Verpackung. Drittens: Halten Sie das Kameraobjektiv sauber. Ein verschmiertes Objektiv ist die häufigste Ursache für eine langsame Erkennung. Viertens: Ist ein Barcode beschädigt oder teilweise verdeckt, können Sie immer auf die manuelle Suche zurückgreifen — geben Sie die ersten Buchstaben des Produktnamens ein und wählen Sie ihn aus der Liste aus. Erwägen Sie schließlich für Umgebungen mit hohem Durchsatz, in denen Geschwindigkeit entscheidend ist (etwa ein belebter Samstagsmarktstand), einen Bluetooth-Barcodescanner zu koppeln. Er ist nicht erforderlich, spart aber im Vergleich zur Kamera-Erkennung ein bis zwei Sekunden pro Scan.

Was passiert, wenn ein Barcode nicht in Ihrem Katalog ist

Scannen Sie einen Barcode, den AskBiz nicht erkennt, werden Sie aufgefordert, das Produkt hinzuzufügen. Sie geben Produktname, Preis und Kategorie ein, und der Barcode wird dauerhaft mit diesem Produkt verknüpft. Beim nächsten Scan desselben Barcodes erscheint das Produkt sofort. Das macht den Aufbau des Katalogs organisch — Sie müssen sich nicht hinsetzen und hunderte Produkte eingeben, bevor Sie mit dem Verkauf beginnen. Viele AskBiz-Nutzer bauen ihren gesamten Katalog einfach dadurch auf, dass sie Artikel scannen, sobald sie vom Lieferanten eintreffen. In den ersten ein bis zwei Handelswochen füllt sich der Katalog von selbst. Sie können Produkte auch per CSV im Großformat importieren, wenn Sie lieber alles im Voraus einrichten möchten.

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