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Was ist ein Cap Table (Kapitalisierungstabelle)?

Ein Cap Table erfasst, wem was in einem Unternehmen gehört. Erfahren Sie, warum er wichtig ist und wie Sie ihn von Anfang an richtig führen.

Key Takeaways

  • Ein Cap Table ist ein Verzeichnis sämtlicher Eigenkapitalanteile an einem Unternehmen, einschließlich Aktien, Optionen, Optionsscheinen und wandelbaren Instrumenten.
  • Er zeigt, wer welchen Prozentsatz besitzt, sowohl auf ausstehender als auch auf voll verwässerter Basis.
  • Einen genauen Cap Table von Anfang an zu führen, verhindert kostspielige Streitigkeiten und Fehler bei der Kapitalbeschaffung.

Was ein Cap Table zeigt

Eine Kapitalisierungstabelle listet jeden Anteilseigner des Unternehmens auf: Gründer, Investoren, Mitarbeiter mit Optionen sowie Inhaber wandelbarer Instrumente wie SAFEs und Wandelanleihen. Für jeden Anteilseigner zeigt sie die Anzahl der gehaltenen Anteile, die Anteilsklasse, den prozentualen Eigentumsanteil und den gezahlten Preis. Ein voll verwässerter Cap Table enthält zudem Anteile, die entstehen würden, wenn alle Optionen, Optionsscheine und wandelbaren Instrumente ausgeübt oder umgewandelt würden.

Warum Genauigkeit wichtig ist

Jede Finanzierungsrunde, jedes Übernahmegespräch und jede Mitarbeiterbeteiligung hängt von einem genauen Cap Table ab. Fehler summieren sich über die Zeit und können Transaktionen zum Scheitern bringen. Ein nigerianisches Startup, das während der Due-Diligence-Prüfung einer Series-A-Runde Fehler im Cap Table entdeckt, kann wochenlange Verzögerungen erleben, während Anwälte die Diskrepanzen abgleichen. Von der Gründung an sauber zu beginnen und die Genauigkeit fortlaufend zu pflegen, verhindert diese Probleme.

Häufige Fehler beim Cap Table

Die häufigsten Fehler umfassen: frühe Anteilsübertragungen unter Gründern nicht zu dokumentieren, Vesting-Zeitpläne nicht nachzuverfolgen, den verwässernden Effekt ausstehender SAFEs und Optionen zu ignorieren sowie den Überblick über kleine, informell getätigte Angel-Investitionen zu verlieren. Ein weiterer häufiger Fehler ist es, die Auswirkungen künftiger Runden nicht zu modellieren, was Gründer nach einer Series A von ihrem verringerten Eigentumsanteil überrascht.

Werkzeuge und bewährte Praktiken

Einfache Cap Tables lassen sich in Tabellenkalkulationen führen, doch mit wachsender Komplexität nehmen die Fehler zu. Spezialisierte Tools wie Carta, Pulley und Ledgy automatisieren Berechnungen, verfolgen Vesting und modellieren künftige Szenarien. Unabhängig vom Tool sollte der Cap Table nach jedem Eigenkapitalereignis sofort aktualisiert werden: Anteilsausgabe, Optionsgewährung, SAFE-Unterzeichnung oder Anteilsübertragung. Lassen Sie ihn niemals veralten.

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