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Was ist ein Kassensystem? Der komplette Leitfaden für Kleinunternehmer

Ein Kassensystem ist das Herzstück jeder Verkaufstransaktion im Einzelhandel. Erfahren Sie, was Kassensoftware leistet, warum sie wichtig ist und wie Sie das richtige System für Ihr Geschäft auswählen.

Key Takeaways

  • Ein Kassensystem verbindet Hardware und Software, um Verkäufe abzuwickeln, den Bestand zu verfolgen und Belege zu erstellen.
  • Moderne cloudbasierte Kassensysteme laufen auf Tablets und Smartphones — sperrige Registrierkassen sind nicht mehr nötig.
  • Die Wahl des richtigen Kassensystems wirkt sich auf alles aus: von der Kassiergeschwindigkeit über die Bestandsgenauigkeit bis zur steuerlichen Compliance.

Was bedeutet POS eigentlich?

POS steht für Point of Sale — den Moment und Ort, an dem ein Kunde für Waren oder Dienstleistungen bezahlt. Früher bedeutete das eine an der Theke verschraubte Registrierkasse. Heute ist ein Kassensystem Software (häufig cloudbasiert), die auf einem Tablet, Smartphone oder speziellen Terminal läuft und weit mehr leistet als nur die Zahlung entgegenzunehmen. Es erfasst jede Transaktion, aktualisiert Ihren Lagerbestand in Echtzeit, berechnet die Mehrwertsteuer, erstellt digitale oder gedruckte Belege und speist die Daten in Berichte ein, die Ihnen genau zeigen, wie Ihr Geschäft läuft. Wenn Sie schon einmal in einem Café mit Karte bezahlt und dabei beobachtet haben, wie sich das iPad der Bedienung sofort aktualisiert, haben Sie ein modernes Kassensystem in Aktion gesehen. Der Wandel von mechanischen Registrierkassen zu softwaregesteuerten Systemen war einer der größten Umbrüche im britischen Einzelhandel des letzten Jahrzehnts und ist heute selbst für den kleinsten Marktstand oder Pop-up-Shop zugänglich.

Grundfunktionen, die jedes Kassensystem bieten sollte

Mindestens sollte ein Kassensystem es Ihnen ermöglichen, Produkte zu scannen oder zu suchen, sie in den Warenkorb zu legen, Rabatte oder Aktionen anzuwenden, mehrere Zahlungsmethoden zu akzeptieren (Bargeld, Karte, kontaktlos) und einen Beleg auszustellen. Darüber hinaus sollten Sie auf eine Bestandsverwaltung achten — das System sollte den Bestand automatisch reduzieren, wenn Sie einen Artikel verkaufen, und Sie benachrichtigen, wenn der Bestand niedrig ist. Ebenso wichtig ist die Mitarbeiterverwaltung: Sie möchten Rollen vergeben, nachvollziehen, wer welchen Verkauf abgewickelt hat, und den Zugriff auf sensible Funktionen wie Rückerstattungen und Stornierungen kontrollieren. Berichte runden das Wesentliche ab. Ein gutes Kassensystem liefert Ihnen tägliche Umsatzübersichten, Listen der meistverkauften Produkte und Steueraufschlüsselungen, ohne dass Sie irgendetwas in eine Tabelle exportieren müssen. Wenn Sie mehrwertsteuerpflichtig sind, sollte das System die Mehrwertsteuer bei jeder Transaktion berechnen und ausweisen, damit Ihre Steuererklärungen unkompliziert bleiben.

Cloud-Kassensystem vs. klassisches EPOS

Klassische EPOS-Systeme (Electronic Point of Sale) laufen in der Regel auf dedizierter Hardware mit lokal gespeicherten Daten. Sie sind zuverlässig, aber teuer, schwer zu aktualisieren und an einen einzigen Standort gebunden. Cloud-Kassensysteme speichern Daten auf externen Servern und synchronisieren sie geräteübergreifend. Die Vorteile sind erheblich: Sie können Verkäufe von unterwegs auf Ihrem Smartphone einsehen, Updates erfolgen automatisch, und es gibt keinen einzelnen Ausfallpunkt, wenn ein Gerät kaputtgeht. Der Kompromiss ist, dass Cloud-Systeme eine Internetverbindung benötigen — die meisten guten Anbieter, darunter auch AskBiz POS, bieten jedoch einen Offline-Modus, sodass Sie bei kurzen Ausfällen weiterverkaufen und bei wiederhergestellter Verbindung synchronisieren können. Für die meisten britischen Kleinunternehmen ist ein cloudbasiertes Kassensystem auf einem vorhandenen Tablet oder Smartphone die kostengünstigste und flexibelste Lösung.

So wählen Sie das richtige Kassensystem für Ihr Unternehmen

Beginnen Sie mit Ihren unverzichtbaren Anforderungen. Brauchen Sie Barcode-Scanning? Logins für mehrere Mitarbeiter? Eine Anbindung an Ihre Buchhaltungssoftware? Schreiben Sie das auf, bevor Sie sich irgendein Produkt ansehen. Betrachten Sie als Nächstes die Gesamtkosten — nicht nur das monatliche Abonnement, sondern auch Kartengebühren, Hardwarekosten und etwaige Gebühren pro Transaktion. Kostenlose Tarife gehen oft mit höheren Transaktionsgebühren einher, die sich bei hohem Umsatz schnell summieren. Testen Sie schließlich den Kassiervorgang selbst. Stoppen Sie die Zeit, die es braucht, einen Verkauf mit drei Artikeln vom Scannen bis zum Beleg abzuwickeln. Dauert es länger als sechzig Sekunden, werden Ihre Kunden das bemerken. AskBiz POS ist darauf ausgelegt, diesen Ablauf in unter sechzig Sekunden abzuschließen — allein mit der Smartphone-Kamera zum Scannen, ohne zusätzliche Hardware.

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