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Was ist SKU-Rationalisierung?

SKU-Rationalisierung ist der Prozess der Bewertung Ihres Produktkatalogs, um zu bestimmen, welche Artikel behalten, eingestellt oder konsolidiert werden sollen. Erfahren Sie, wie sie die Profitabilität verbessert.

Key Takeaways

  • Die SKU-Rationalisierung analysiert den Beitrag jedes Produkts zu Umsatz, Gewinn und strategischen Zielen, um zu bestimmen, ob es im Katalog bleiben sollte.
  • Die meisten Unternehmen stellen fest, dass 20-30% ihrer SKUs 70-80% des Gewinns generieren, gemäß dem Pareto-Prinzip.
  • Das Entfernen unterdurchschnittlicher SKUs reduziert Bestandskosten, vereinfacht Abläufe und erhöht oft die Gesamtprofitabilität.

Was SKU-Rationalisierung beinhaltet

SKU-Rationalisierung ist eine systematische Überprüfung jedes Produkts in Ihrem Katalog, um dessen Wert für das Unternehmen zu bestimmen. Jede SKU wird anhand von Kriterien wie Verkaufsvolumen, Gewinnmarge, Bestandshaltungskosten, Rücksendequote und strategischer Bedeutung bewertet. Produkte, die ihren Platz nicht rechtfertigen können, sind Kandidaten für Einstellung, Konsolidierung mit ähnlichen Artikeln oder Preisänderungen. Das Ziel ist ein schlankeres, profitableres Produktsortiment.

Warum es wichtig ist

Jede SKU in Ihrem Katalog verursacht Kosten: Lagerraum, Verwaltungszeit, potenzielle Veralterung und Komplexität bei Einkauf und Erfüllung. Ein Produkt, das fünf Einheiten pro Monat mit 10% Marge verkauft, kostet möglicherweise mehr in der Instandhaltung, als es einbringt. Für E-Commerce-Verkäufer auf Plattformen wie Jumia oder Takealot erfordert jedes Listing auch laufende Content-Verwaltung, Kundenservice-Ressourcen und Werbeausgaben. Das Entfernen unprofitabler SKUs setzt Ressourcen für Produkte frei, die das Geschäft tatsächlich vorantreiben.

Durchführung der Analyse

Beginnen Sie damit, alle SKUs nach Bruttogewinnbeitrag über die letzten 12 Monate zu ranken. Identifizieren Sie die obersten 20%, die den Großteil des Gewinns generieren. Untersuchen Sie dann die untersten 20% — berechnen Sie die Gesamtkosten für die Instandhaltung jedes Produkts, einschließlich Lagerung, Listungsgebühren und Verwaltungszeit. Kennzeichnen Sie Produkte mit rückläufigen Verkaufstrends, hohen Rücksendequoten oder negativen Margen. Vergleichen Sie mit strategischen Faktoren: Zieht das Produkt neue Kunden an oder ergänzt es einen margenstarken Artikel?

Die Entscheidung treffen

Nicht jedes Produkt mit geringem Volumen sollte gestrichen werden. Manche Artikel dienen als Einstiegspunkte, die Kunden zu höhermargigen Käufen führen. Andere füllen eine Kategorielücke, die Wettbewerber sonst ausnutzen würden. Die Rationalisierungsentscheidung sollte finanzielle Daten gegen strategischen Kontext abwägen. Beim Entfernen einer SKU planen Sie den Ausstieg: Führen Sie Räumungspreise durch, um verbleibenden Bestand zu liquidieren, aktualisieren Sie Marketingmaterialien und leiten Sie Traffic zu alternativen Produkten um. Überprüfen Sie Ihren Katalog vierteljährlich, um SKU-Wildwuchs zu verhindern.

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