SKU vs. UPC: Was ist der Unterschied?
Verstehen Sie den Unterschied zwischen SKU- und UPC-Codes in der Bestandsverwaltung und wie jeder unterschiedlichen Zwecken im E-Commerce dient.
Key Takeaways
- SKUs sind interne Codes, die von jedem Unternehmen erstellt werden, während UPCs universelle, weltweit standardisierte Codes sind
- SKUs helfen bei der internen Bestandsverfolgung, und UPCs ermöglichen die händlerübergreifende Produktidentifikation
- Die meisten E-Commerce-Plattformen erfordern sowohl SKUs als auch UPCs für effektives Produktmanagement
Was ist eine SKU?
Eine Stock Keeping Unit (SKU) ist ein alphanumerischer Code, den ein Unternehmen intern erstellt, um bestimmte Produkte zu identifizieren und zu verfolgen. SKUs kodieren für das Unternehmen relevante Informationen wie Kategorie, Farbe, Größe und Saison. Ein Bekleidungshändler könnte beispielsweise BLU-TSH-M-2024 für ein blaues T-Shirt in Größe M aus dem Jahr 2024 verwenden. Jedes Unternehmen entwirft sein eigenes SKU-System, was bedeutet, dass dasselbe physische Produkt bei verschiedenen Händlern unterschiedliche SKUs trägt. SKUs sind essenziell für die interne Bestandsverwaltung und Einkaufsentscheidungen.
Was ist ein UPC?
Ein Universal Product Code (UPC) ist ein standardisierter 12-stelliger Barcode, der Produkten zur universellen Identifikation über alle Händler und Lieferketten hinweg zugewiesen wird. Anders als SKUs sind UPCs weltweit eindeutig und werden von GS1 verwaltet, einer internationalen Standardisierungsorganisation. Dasselbe Produkt trägt denselben UPC, unabhängig davon, ob es auf Jumia, Takealot oder in einem lokalen Geschäft verkauft wird. UPCs ermöglichen automatisierte Kassen-Scans, Lieferkettenverfolgung und händlerübergreifende Preisvergleiche. Hersteller kaufen UPC-Präfixe und weisen ihren Produkten Codes zu.
Hauptunterschiede
SKUs sind intern und anpassbar, von einzelnen Unternehmen erstellt, um zu ihren Abläufen zu passen. UPCs sind extern und standardisiert, überall identisch, wo ein Produkt verkauft wird. SKUs können Buchstaben und Zahlen in jedem Format enthalten, während UPCs einer strikten 12-stelligen numerischen Struktur folgen. Ein Unternehmen kann sein SKU-System jederzeit ändern, aber UPCs bleiben bestimmten Produkten dauerhaft zugewiesen. SKUs sind kostenlos zu erstellen, während UPCs den Kauf bei GS1 erfordern. Ein Produkt kann einen UPC, aber viele verschiedene SKUs bei verschiedenen Händlern haben.
Wann Sie welche nutzen sollten
Nutzen Sie SKUs für interne Abläufe wie Lagerorganisation, Bestandszählungen, Nachbestellungsverwaltung und Verkaufsanalyse nach Produktattributen. Afrikanische Händler mit vielen Produktvariationen profitieren von beschreibenden SKU-Systemen, die Größe, Farbe und Lieferanteninformationen kodieren. Nutzen Sie UPCs beim Listen auf Marktplätzen, die sie erfordern, wie Takealot oder internationale Plattformen. Hersteller, die über mehrere Händler verkaufen, benötigen UPCs für die Effizienz der Lieferkette. Kleine Unternehmen, die handgefertigte oder Eigenmarkenprodukte verkaufen, beginnen oft nur mit SKUs und fügen UPCs hinzu, wenn sie skalieren.